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Warum Horizon Scanning

Aufsichtsbehörden erwarten, dass Sie wissen, was gestern publiziert wurde.

Regulatorisches Horizon Scanning ist die systematische, fortlaufende Beobachtung aufsichts­rechtlicher Signale — von EU-Konsultationen bis zur nationalen Verwaltungs­praxis — bevor sie verbindlich werden. EBA, OECD und Europäische Kommission verankern es als Standard­methodik für agile Compliance.

Definition

Was Horizon Scanning ist.

Die strukturierte Erfassung emergierender Regulierungen, Konsultationen und Aufsichts­signale — klassifiziert nach Wirkung, Eintritts­wahrscheinlichkeit und Frist. Die UK-Regierung (Cabinet Office Futures Toolkit) nennt es „looking ahead, looking across, looking around“. Im Finanzdienstleistungs­kontext ist der Scope enger: regulatorische Texte, Enforcement-Trends, Konsultations­zyklen.

GOV.UK · Cabinet Office Futures Toolkit
  • 01

    Looking ahead

    Konsultationen, Entwürfe und RTS — Monate bevor sie verbindlich werden.

  • 02

    Looking across

    45 EU/EWR-Aufsichtsbehörden parallel — nationale Praxis gleicht sich an EU-Ebene ab.

  • 03

    Looking around

    Enforcement-Trends, Reden, Industry-Briefings — die Signale neben den Texten.

Was auf dem Spiel steht

Die Straf­rahmen sind 2025 wesentlich gestiegen.

Konkrete EU-Sanktions­obergrenzen plus die Verschiebung des AML-Enforcement-Schwerpunkts nach Europa. Jede Zahl unten ist mit der Primärquelle verlinkt.

Was Sie gewinnen

Vier Wirkungen, die in EBA-, EIOPA-, OECD- und McKinsey-Belegen wiederkehren.

Vom Konzept zum Produkt.

So bauen wir Horizon Scanning in einer auditierbaren Pipeline.