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Branchen

Horizon Scanner für Banken

Von CRR III/CRD VI über DORA und NIS2 bis zum AML-Paket: die Aufsichtslast einer EU-Bank, kontinuierlich überwacht und auf den richtigen Tisch geroutet — Tage bevor das Rundschreiben kommt.

Stand:

Eine Bank wird von mehr Behörden beobachtet als fast jeder andere Marktteilnehmer: EBA und EZB auf EU-Ebene, die nationale Aufsicht (in Deutschland BaFin und Bundesbank), und für jedes Auslandsgeschäft das jeweilige Gastland. Prudenzielle Regeln, IT-Resilienz, Geldwäscheprävention und Nachhaltigkeit laufen parallel — jede mit eigener Frequenz, eigenen Konsultationen, eigenen Übergangsfristen.

Horizon Scanner überwacht diese Quellen kontinuierlich, klassifiziert jede Veröffentlichung nach Relevanz und leitet das, was Sie betrifft, an die zuständige Funktion weiter — mit Audit-Spur. Was unten steht, sind die Frameworks, die heute auf dem Tisch einer europäischen Bank liegen.

Die Regelungslast

Die Frameworks, die heute auf Ihrem Tisch liegen — jedes verlinkt auf das vollständige Briefing.

Zeithorizont

Was sich 2026–2027 ändert

01CRR III ist da, CRD VI folgt 2026

Die Umsetzung von Basel III in der EU: CRR III (Verordnung (EU) 2024/1623) gilt seit 1.1.2025, inklusive Output-Floor. CRD VI (Richtlinie (EU) 2024/1619) ist bis 10.1.2026 in nationales Recht zu überführen; die meisten Vorschriften greifen ab 11.1.2026.

02AMLA nimmt den Betrieb auf

Die Anti-Geldwäsche-Behörde AMLA ist in Frankfurt angesiedelt. Das einheitliche Regelwerk (AMLR) gilt ab 10.7.2027; die direkte Aufsicht über die risikoreichsten grenzüberschreitenden Institute beginnt 2028.

03DORA ist in der Durchsetzungsphase

DORA gilt seit 17.1.2025. Die Aufsicht prüft jetzt das Register der Informationen, das Vorfallmeldewesen und — für bedeutende Institute — bedrohungsorientierte Penetrationstests (TLPT).

Alle diese Fristen im EU-Compliance-Kalender 2024–2028

Was Horizon Scanner tut

Wie wir diese Last tragbar machen

  • 01

    Eine Quelle für EBA, EZB und nationale Aufsicht

    Statt drei Aufsichts-Websites manuell zu prüfen, läuft alles durch eine Pipeline — EU-Ebene und Gastländer parallel.

  • 02

    Routing an den richtigen Eigentümer

    Prudenzielles an Treasury/Risk, IKT an den CISO, Geldwäsche an den MLRO — automatisch nach Thema, mit Standard-Zuordnung ab Tag 1.

  • 03

    Audit-fähige Spur

    Jede gesichtete Veröffentlichung, jede Einstufung und jedes Routing ist protokolliert — der Nachweis, den Innenrevision und Aufsicht sehen wollen.

Alle überwachten Aufsichtsquellen ansehen

Häufige Fragen

  • Wir sind ein weniger bedeutendes Institut (LSI). Lohnt sich das?

    Gerade dann. LSIs tragen dieselbe Regelungsdichte wie bedeutende Institute, aber mit kleineren Teams. Kontinuierliche Überwachung plus Default-Routing nimmt genau die manuelle Last, für die ein LSI keine eigene Stabsstelle hat.

  • Wie behandeln Sie die Abgrenzung DORA vs. NIS2 für Banken?

    DORA ist für die IKT-Sicherheit von Finanzunternehmen Lex specialis und verdrängt insoweit NIS2. Wir überwachen beide Regime und kennzeichnen, welche Veröffentlichung in welchen Topf gehört — die Abgrenzung lesen Sie in unserem NIS2-Briefing nach.

  • Deckt das CRR III/CRD VI ab, auch ohne eigene Framework-Seite?

    Ja. Die Abdeckung folgt den Quellen, nicht unseren Briefing-Seiten: EBA-Leitlinien, technische Standards und nationale Umsetzungsakte zu CRR III/CRD VI werden überwacht und geroutet wie alles andere.

  • Was ist mit den aufsichtlichen Erwartungen der EZB (SSM)?

    Die EZB-Bankenaufsicht ist eine unserer EU-Ebene-Quellen. Leitfäden, aufsichtliche Prioritäten und SREP-bezogene Mitteilungen werden erfasst und der zuständigen Funktion zugeleitet.

Sehen Sie Ihre Aufsichtslast live.

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